Warum wir existieren Why we exist           
Bevor ich im jugendlichen Alter von 66 Jah­ren schnö­de in den Ru­he­stand ver­setzt wur­de, hat­te ich 35 Jah­re lang am Max-Planck-In­sti­tut für Plas­ma­phy­sik (IPP) in Gar­ching ge­ar­bei­tet. Ich war Phy­si­ker, al­ler­dings kein be­son­ders gu­ter, denn ich war schlecht in Ma­the­ma­tik. Vor ein paar Mo­na­ten hat­te ich ei­ne Ein­ge­bung be­züg­lich der Fra­ge, wa­rum an­schei­nend so viel mehr Ma­te­rie als An­ti­ma­te­rie im Uni­ver­sum exi­stiert. Aber, wie er­wähnt, hin­dert mich mein Man­gel an Fä­hig­kei­ten in der the­o­re­ti­schen Phy­sik da­ran, die­se mei­ne Idee sau­ber zu veri- oder zu fal­si­fi­zie­ren. Des­halb brau­che ich ei­ne(n) kom­pe­ten­te(n) the­o­re­ti­sche(n) Phy­si­ker(in), der(die) mir die Flau­sen aus­trei­ben kann.

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Before I was pushed into retirement at the youth­ful age of 66, I had been work­ing for 35 years at the Max-Planck-In­sti­tut für Plas­ma­phy­sik (IPP) in Gar­ching. I was a phy­si­cist, al­be­it not a ve­ry good one, be­cause I was bad at mat­he­ma­tics. A few months ago, I had an in­sight con­cer­ning the quest­ion why there ap­pears to be so much more mat­ter than an­ti­mat­ter in the uni­verse. But, as I men­tioned, due to my lack of skills in the­o­re­ti­cal phy­sics, I am in­cap­able of ve­ri­fy­ing or fal­si­fy­ing my idea in a ri­gor­ous man­ner. There­fore, I want/need a com­pe­tent the­o­re­ti­cal phy­si­cist to prove me wrong.

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Mein Argument ist wie folgt: My argument is this:        
Angelehnt an die Feynman-Stückel­berg-In­ter­pre­ta­tion der Teil­chen-An­ti­teil­chen-Sym­met­rie, kön­nen An­ti­teil­chen for­mal be­schrie­ben wer­den als sich rück­wärts in der Zeit be­we­gen­de, La­dungs- und Pa­ri­täts-in­ver­tier­te "Nor­mal"-Teil­chen. Following the Feynman-Stückel­berg-In­ter­pre­ta­tion of the par­tic­le/an­ti­par­tic­le re­la­tion­ship, an­ti­par­tic­les can for­mal­ly be de­scribed as (nor­mal) par­tic­les mo­ving back­wards in time with their charge and pa­ri­ty in­ver­ted.
Die Erzeugung eines Teil­chen-An­ti­teil­chen-Paar­es aus bei­spiels­wei­se ei­nem hin­rei­chend ener­ge­ti­schen Pho­ton, wie auch die Paar­ver­nich­tung un­ter Emis­sion von Pho­to­nen kann for­mal be­schrie­ben wer­den als Streu­ung von Teil­chen bzw. An­ti­teil­chen an Pho­to­nen. Therefore, generation of a part­ic­le/an­ti­par­tic­le pair from a suf­fi­cient­ly ener­ge­tic pho­ton, as well as the an­ni­hi­la­tion of a par­tic­le/an­ti­par­tic­le pair, emit­ting pho­tons in the pro­cess, are for­mal­ly equi­va­lent to the scat­ter­ing of par­tic­les/an­ti­par­tic­les by pho­tons.
In einem zeit-symmetrischen Uni­ver­sum, das ir­gend­wann mit elek­tro­mag­ne­ti­scher Strah­lung er­füllt war, soll­ten letzt­lich glei­che Men­gen von Ma­te­rie und An­ti­ma­te­rie üb­rig blei­ben - o­der gar kei­ne - außer der Strah­lung. In an universum that is sym­met­ri­cal in time and that is filled with elec­tro­mag­net­ic rad­ia­tion, there should ul­ti­mate­ly re­main equal amounts of mat­ter and an­ti­mat­ter - if any at all - be­sides ra­dia­tion.
In der anfänglich sehr schnel­len Aus­deh­nung des Uni­ver­sums ist die zeit­li­che Sym­met­rie nicht er­füllt, frü­her­e Zeit­punk­te sind ge­kenn­zeich­net durch hö­he­re Tem­pe­ra­tur als spä­te­re. During the initial rapid ex­pan­sion of the hot uni­ver­se, time sym­me­try is bro­ken, be­cause ear­li­er times ex­hi­bit sig­ni­fi­cant­ly hig­her tem­pe­ra­tu­res than la­ter ones.
Ein sich vorwärts in der Zeit be­we­gen­des Nor­mal­ma­te­rie-Teil­chen, das durch Streu­ung an ei­nem Pho­ton in sein sich rück­wärts in der Zeit be­we­gen­des An­ti­teil­chen um­ge­wan­delt wurde (An­ni­hi­la­tion), hat im schnell ex­pan­die­ren­den Uni­ver­sum zu frü­he­ren, heiße­ren Zei­ten ei­ne größe­re Chan­ce, auf ein aus­rei­chend hoch­ener­ge­ti­sches Pho­ton zu tref­fen, wel­ches es wie­der in ein nor­ma­les, in der Zeit vor­wärts lau­fen­des Teil­chen streut (Paar­er­zeu­gung), als daß das vor­wärts lau­fen­de Teil­chen in spä­te­ren, küh­leren Zei­ten auf ein genü­gend ener­ge­ti­sches Pho­ton trifft, das es wieder zu ei­nem in der Zeit rück­wärts lau­fen­des An­ti­teil­chen streut. A particle of normal matter, mo­ving for­ward in time, that has been scat­te­red by suf­fi­cient­ly ener­ge­tic pho­tons in­to its cor­res­pon­ding anti­par­tic­le mo­ving back­wards in time (an­ni­hi­la­tion), is much more like­ly in the hot­ter past to en­coun­ter a suf­fi­cient­ly ener­ge­tic pho­ton that scat­ters it back into its nor­mal mat­ter coun­ter­part mo­ving for­ward in time (pair pro­duc­tion), than the par­tic­le mo­ving for­ward in­to a coo­ler fu­tu­re is to en­coun­ter pho­tons of suf­fi­cient­ly high ener­gy to scat­ter it in­to the anti­par­tic­le mo­ving back­wards in time again.
Durch diese zeitliche Unsymmetrie würde das Überleben der "normalen" Materie begünstigt. This temporal asymmetry would favor the survival of normal matter over antimatter.
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Zuletzt aktualisiert: decet 14.3.2026